Unheimliches Google Now

Wie viele andere, war ich genauso gespannt auf den Deutschland Start von Google Now. Leider auch genauso enttäuscht, weil man in unseren Landen noch nicht besonders viel mit dem Service anfangen kann. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, mehr Features werden zu Google Now hinzugefügt und das Teilchen lernt und lernt.

Heute hat mich Google Now aber wieder verblüfft und ein wenig verängstigt. Über die Chrome Suche auf dem Macbook habe ich eine Adresse gesucht. Ca. 15 Minuten später zeigt mir Google Now auf dem S3 eine neue Karte mit Routenoptionen zu genau dieser Adresse. Genial und beängstigend gleichzeitig, auch wenn die Sync Funktion des Google Accounts eigentlich keine Rocket Science ist.

Zero Inbox

Irgendwie beschäftigt mich momentan ein bestimmtes Thema: Ruhe.

Eine voll digitalisierte Welt, ein Job mit ordentlich Stress und Deadlines und irgendwie nie wirklich Ruhe. Gründe dafür gibt es eine Menge und nur einen Menschen, der das wirklich ändern kann. Nämlich mich selbst. Erster Angriffspunkt für das Projekt “Mehr Ruhe” ist bei mir definitiv der Mailverkehr. Wenn ich mal überlege, wie viele der täglichen Mails tatsächlich eine Relevanz für meinen Job oder mein Privatleben haben, dann kann ich meinen Posteingang ganz locker um 2/3 aller Mails kappen.

Wie cool, dass es Filter gibt

Diese 2/3 werden aktuell bei mir über Filterregeln fleißig reduziert. Jede Mail, die ich nicht gebrauchen kann und mir sicher bin, dass ich den Absender der Mail auch in den nächsten 400 Jahren nicht mehr brauchen kann, wird direkt mit einem Filter versehen und landet automatisch im Papierkorb. Keine Lust auf Zeiträuber.

Archivieren

Klar, dass ich nicht einfach alle Mails in den Papierkorb werfen kann. Alle wichtigen Mails werden in Ordner geschoben, archiviert und sind bei Bedarf jederzeit wieder am Start. Durch meine neuen Freunde Filter und Archiv ergibt sich eine Zero Inbox. Keine Mails, die mich weiter von der Arbeit abhalten, indem sie in meinem Posteingang liegen und vielleicht noch einmal gelesen werden wollen. Irgendwie ZEN.

Was bringt dir das?

Was mir das bringt, ist eigentlich ganz einfach. Durch meinen neuen, aufgeräumten Posteingang fühle ich mich wesentlich sortierter. Mir ist klar, dass alle Mails, die im Archiv liegen bereits bearbeitet oder beantwortet sind. Ich habe das Gefühl, meinen Job gemacht zu haben und muss nicht mehr zwischendurch überlegen, ob ich eventuell eine wichtige Antwort oder einen Forward vergessen habe. Ist die Inbox leer, dann war´s das mit der Kommunikation. Ich wünschte, dass das gleiche Verfahren auch Offscreen funktionieren würde. Aber vielleicht tut es das auch und ich bin einfach nicht straight genug, das auch umzusetzen.

Next step?

Papierloser Haushalt und papierloses Büro.

Inbox

Mini Works – Fein gemacht

Fein gemacht, John Cooper. Auch wenn das Thema so langsam nervt, ich Fertiglasagne-Esser noch nie verstehen konnte und Ilse Aigner selbst im Wahljahr nichts für den Verbraucherschutz tut.

Pferdefleisch in Mini-Werbung: Mini mit 218 Lasagne-Stärken

Paperman Shortfilm

Wer mich kennt, kennt auch meine Liebe für animiertes Filmgut. Disney ist seit der Übernahme von Pixar ein relativ rotes Tuch für mich. Seit der Übernahme wurden in meinen Augen aus den extrem guten Pixar Filmen eher Disney mäßige “Musicaltoons”. Trotzdem Hut ab für Disney und Paperman.

Paperman (2012) from klong on Vimeo.

Harlem Shake

Und ab und an treffen Phänomene das Netz, die sich irgendwie niemand erklären kann.

Harlem Shake – Vimeo Version from Andrea Allen on Vimeo.