Credibility is far away. Corporate Social Media in Deutschland.
Wenn es um Credibility geht, bewegt sich die deutsche Wirtschaft gerne unbeholfen durch das soziale Netz. Zwar sind viele Unternehmen auf fast allen Social Media Plattformen vertreten, glänzen dort aber primär durch das kontinuierliche Seeden von Werbetexten, Produktinformationen und Unternehmensnachrichten. Nun hat der Otto-Normal-User damit aber eher ein Problem als eine Affinität. Er glänzt durch Interessenlosigkeit und Abwehrhaltung. Werbung landet tagtäglich über viele Medien in seinem Dunstkreis und passt somit nicht mehr in die “private” Atmosphäre der gängigen sozialen Netzwerke.
Bleiben zwei Möglichkeiten: Dem Social Media den Rücken kehren oder Credibility und Interesse aufzubauen.
Da Möglichkeit Nummer eins soeben einhellig abgelehnt wurde, sollten wir an Option zwei verstärkt arbeiten. Neben reinen Produktinformationen muss Marke XY in die direkte Kommunikation mit dem User eintauchen. Dass wir hier das Thema nicht immer selbst bestimmen können, zeigen unsere Erfahrungen aus dem Real-Life-Alltag. Die Bereitschaft sich auf die Themen der User einzulassen, aktiv mitzudiskutieren und (im Rahmen der Unternehmenspolitik und des Markenimages) Stellung zu beziehen, macht eine Marke persönlich und liebenswert. Hinter dem Neutrum “Marke” stehen von jetzt auf gleich für den User Menschen, mit denen sich reden lässt, die emotional eingebunden sind und – die respektiert werden.
Interessant, aber nicht einfach umsetzbar? Wir sollten uns treffen und sehen, was ich für Ihre Marke tun kann. Mail reicht, ich rufe an.
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